Krankenhauseinweisung - Hausarzt Praxis Buerstedde

Für eine Behandlung in einem Krankenhaus wird in der Regel der Hausarzt oder ein Facharzt dem Patienten eine Krankenhauseinweisung ausstellen. Da eine stationäre Behandlung im Vergleich relativ teuer ist, muss der Arzt vor der Ausstellung des Einweisungsformulars sorgfältig prüfen, ob sich eine gleichwertige Behandlung nicht ambulant durchführen lässt. Im besonderen Notfällen kann eine Krankenhausbehandlung auch ohne Einweisung erfolgen. Dies ist beispielsweise möglich, wenn sich der Patient selbst in der Notaufnahme eines Krankenhauses vorstellt, und der zuständige Notarzt eine stationäre Behandlung für notwendig hält.

 Vorgehen

Auf der Einweisung wird der Arzt die Haupt- und Nebendiagnosen eintragen, welche die Krankenhausbehandlung erforderlich machen. Prinzipiell unterscheidet man zwischen planmäßigen und notfallmäßigen Behandlungen. Die Implantation einer Hüfgelenksprothese bei Hüftarthrose ist beispielsweise eine planmäßige Behandlung, da es nicht auf Tage ankommt, und der Termin für die Operation mit dem Patienten abgestimmt werden kann. Anders verhält es sich mit der notfallmäßigen operativen Versorgung eines Schenkelhalsbruchs, da hier nicht abgewartet werden kann. Gelegentlich wird der Hausarzt eine Einweisung ausstellen, damit im Krankenhauses eine gefährliche Krankheit ausgeschlossen wird. In diesem Falle werden in der Notaufnahme vielleicht nur wichtige Untersuchungen durchgeführt, und es kommt nach Ermessen des zuständigen Notarztes unter Umständen gar nicht zu einer stationären Aufnahme.

Organisatorische Aspekte

Der Name des aufnehmenden Krankenhauses wird in der Regel nicht auf der Einweisung angegeben, da der Patient sich selbst das Krankenhaus auswählen soll. Es sollte jedoch geprüft werden, inwieweit in dem gewünschten Krankenhaus die Fachkompetenz für die Behandlung zur Verfügung steht. Auch die Entfernung spielt eine Rolle. In Zweifelsfall sollte der einweisende Arzt im Krankenhaus anrufen und die Einweisung mit den diensthabenden Arzt besprechen. Eine planmäßige Einweisung kann natürlich in Ruhe geplant und auch vom Patienten selbst mit dem aufnehmenden Krankenhaus abgesprochen werden.

Wie bei jeden neuen Arztkontakt ist es sinnvoll, wenn der Patient bei der Einweisung einen aktuellen Medikamentenplan und eine Auflistung aller Dauerdiagnosen oder einen nicht lange zurückliegenden Arztbrief mit sich führt.

Bei einer planmäßigen Einweisung kann sich der Patient oft selbst in das Krankenhaus begeben. In anderen Fall kann der Transport durch ein Taxis oder je nach Bedarf durch einen Rettungswagen oder einen Notarztwagen erfolgen. In der Regel werden die Transportkosten zum Krankenhaus von den Krankenkassen übernommen und die einweisende Arztpraxis wird hierzu einen Krankentransportschein ausstellen. 

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